Das sind wir
Fleischerhandwerk in vierter Generation
Wir sind Felix, Helmut und Alexandra Müller. Gemeinsam führen wir den Herbertehof in Hintersteinau – einen Familienbetrieb mit Landwirtschaft, eigener Wurstküche und Direktverkauf.
Auf 60 Hektar bewirtschaften wir unser Land, mästen Schweine und halten Hereford-Mutterkühe mit ihren Kälbern. Im Sommer stehen die Rinder auf der Weide. Einen Teil des Futters erzeugen wir selbst.
Unsere Wurst machen wir nach eigenen Rezepten und alter Hausmacher Art. Sie bekommen sie im Hofladen in der Rhönstraße 5 und auf den Wochenmärkten der Region.
Der Hof im Lauf der Zeit
- 1799
Johannes Herbert ist der erste namentlich bekannte Hofbesitzer und Namensgeber von „Herberte“.
- um 1880
Im Haus gibt es einen kleinen Lebensmittelladen. Ein Rechnungsbuch aus dieser Zeit ist bis heute in der Familie.
- 1928
Eva Katharina Herbert heiratet Nikolaus Leipold, im Dorf bekannt als „Herberte Klös“. Mit ihm beginnt die Metzgertradition.
- 1959
Anna Leipold heiratet Georg Müller, der das Metzgerhandwerk bei ihrem Vater lernt.
- 1990
Helmut Müller beginnt mit der eigenen Verarbeitung und dem Direktverkauf.
- Heute
Mit Felix, Fleischermeister, führt die vierte Generation das Handwerk weiter.
Wie alles anfing
Unser Hof heißt im Dorf „Herberte“ – nach der Familie Herbert, die hier schon 1799 lebte. Seitdem ist das Anwesen in Familienbesitz.
Aus dem kleinen Fachwerkhaus mit Scheunentor wurde über Generationen unser heutiger Hof. Um 1880 gehörte auch ein Laden für Mehl, Zucker und Kaffee dazu. Sein Rechnungsbuch haben wir bis heute.

Der „Herberte Klös“
Nikolaus Leipold, der „Herberte Klös“, lieferte in den 1920er und 1930er Jahren Natureis nach Hanau und Frankfurt. Für die Kinder fiel oft ein Stück ab. Noch Jahrzehnte später erkannte ihn ein Pfarrer aus Hanau als seinen „Eismann“ wieder.
In Hintersteinau war er vor allem Hausmetzger: Er schlachtete und wurstete bei den Familien zu Hause. Das Handwerk übte er bis in die frühen 1980er Jahre aus – da war er schon über 80.

Vom kleinen Anwesen zum Hof
Nach dem Krieg vergrößerte Nikolaus Leipold den Hof um Äcker und Wiesen. Sein Schwiegersohn Georg Müller baute Stall, Scheune und Maschinenhalle, später Wohnhaus und Schlachthaus.
Helmut übernahm 1984 den Betrieb und begann 1990 mit dem Direktverkauf. Alexandra brachte ihre Ausbildung im Fleischerhandwerk ein. Heute führt Felix als Fleischermeister die Tradition weiter.
Mit angepackt haben immer alle Generationen: Anna Müller half noch mit über 80 beim Wurstmachen und am Marktwagen.


Besuchen Sie uns
Im Hofladen in Hintersteinau oder auf einem der fünf Märkte.
